Am Anfang steht die Idee
Der Plan hat so lange gehalten, bis ich das Carnet des passage beantragt habe. Das Carnet ist der Reisepaß für dein Fahrzeug. Er soll verhindern, das Fahrzeuge in Länder eingeführt werden, dort verbleiben und kein Zoll dafür bezahlt wird. Das wird durch eine Bürgschaft sichergestellt, die beim ADAC hinterlegt wird. Wie das Ganze genau funktioniert, welche Länder in welcher Bürgschaftshöhe beteiligt sind, ist sehr gut auf der Seite des ADAC beschrieben. In der Hoffnung die Bürgschaft auf 15.000€ beschränken zu können, hab ich das Carnet beantragt. Auch wenn in Foren gesagt wird, der ADAC schaut nicht auf den angegebenen Fahrzeugwert, das funktioniert nicht mehr. Um die angebenen Werte nachvollziehen zu können, verlangt der ADAC ein Wertgutachten für alles was sich Wohnmobil nennt. Damit hat sich meine Hoffnung in Luft aufgelöst. Das Wertgutachten hab ich bei der Dekra als Fernbeurteilung machen lassen. Dazu das Fahrzeug ausführlich beschrieben und Fotos aus vorgegebenen Positionen erstellt. 2 Tage später hatte ich das Gutachten in den Händen und war mit einer Bürgsschaft von 30.000€ konfrontiert. Nicht machbar – Reisekasse blank. Plan B musste her. Der sieht jetzt vor, über Israel, Jordanien und Saudi Arabien in den Oman zu gelangen. Bis in die Türkei bleibt alles wie „geplant“. Die Bürgschaft für diese Länderkategorie liegt bei 7500€. Das wird klappen. Darum ist ein Plan ein Plan, denn „Nichts steht geschrieben“ hat schon Lawrence von Arabien gewußt.

