An meinem nördlichsten Punkt in Thailand, Chang Rai, schaue ich mir das wohl Verrückteste an, was Thailand zu bieten hat, den Weißen Tempel. Privat erbaut mit Eigenkapital und Spenden. Fertig ist er noch nicht, immer neue Ideen werden umgesetzt.

An meinem nördlichsten Punkt in Thailand, Chang Rai, schaue ich mir das wohl Verrückteste an, was Thailand zu bieten hat, den Weißen Tempel. Privat erbaut mit Eigenkapital und Spenden. Fertig ist er noch nicht, immer neue Ideen werden umgesetzt.

Die Fähre von Koh Samui spuckt mich und Henry wieder an Land, aufs Festland. Einem Tip folgend, fahre ich wieder ein Stück südlich, nur ein paar Kilometer. Hier soll es Strände geben, die wenig besucht sind und denen auf Koh Samui in nichts nachstehen. Ich bin dankbar und beeindruckt. Palmen, ein paar Fischer und kilometerlanger Strand.

Thailand, ich mag die Sprache, irgendwie kindlich piepsend, immer freundlich im Klang. Immerweiter in den spektakulären Süden des Landes. Ost und West werden jeweils durch die bekannten Touristenziele Phuket und Koh Samui eingerahmt. Die Inseln mit ihren wunderschönen Stränden, den Märkten, der touristischen Infrastruktur.


Thailand, das hört sich irgendwie noch weiter weg an als Malaysia. Dabei hab ich mich zeitlich Deutschland von 7 Stunden auf 6 Stunden früher genähert. Es liegt wahrscheinlich daran, dass Thailand der Inbegriff eines Asienurlaubs schlecht hin ist. Irre ich da? Ist das nur mein Empfinden? Sei es drum, jetzt bin ich hier, mit Henry! Die Grenze vor der mich eine große Unsicherheit heimsuchte, erwies sich als sehr angenehm und harmlos. Unsicherheit, weil die Einfuhr ausländischer Fahrzeuge, temporär oder permanent, seit 2017 deutlich verschärft wurde.

Heute ist Donnerstag der 23. Februar 2023. Am 6 Februar ist Henry in Port Klang eingelaufen. Wenn jetzt nicht noch Blödes passiert, sind wir am Nachmittag wieder auf der Straße. Aber Blödes passiert, und zwar in Form einer total kaputten Starterbatterie.

Was ist das denn hier? Die Malayen sind total entspannt und freundlich.


In Sri Lanka trübte die schwierige politische und wirtschaftliche Lage die Stimmung der Einheimischen.
Weiterlesen „BLOG 16: Malaysia – ohne Henry“
Plötzlich der Mobilität beraubt, was für eine Umstellung, da muss ich mich erst dran gewöhnen. Ich dreh nicht den Zündschlüssel um, lege den Gang ein und folge den Anweisungen von Trudel Google. Nein auf einmal ist die Spontanität raus. Einfach in den Tag fahren, das Ziel ergibt sich. Sooft hab ich das in Arabien erlebt.
Weiterlesen „BLOG 15: Sri Lanka – ist das jetzt Urlaub?“Oman, das bekannte Sultanat auf der arabischen Halbinsel. Ziel und Abschluss des zweiten Abschnittes meiner Reise. Ach, wie hat sich die Landschaft verändert seit ich durch das bergige Gebiet zwischen Dubai und dem Omanischen Golf unterwegs war. Es wurde hügelig und immer mehr Bewuchs je näher ich dem Meer kam. Das wievielte Meer ist es eigentlich? Muss ich mal in Ruhe durchzählen. Die Hafenstadt Kalba in den Emiraten ist der letzte Ort vor dem Oman. Ein Visum habe ich nicht abgeschlossen. Mit dem deutschen Pass in der Tasche darf ich 14 Tage visumsfrei einreisen. Hat auch alles wunderbar geklappt. In Rekordzeit von unter einer Stunde war das gesamte Prozedere der Aus- und Einreise erledigt. Na bitte, geht doch. Es ist 10 Uhr, Muscat, die Hauptstadt, kann ich noch erreichen. Das erste was mir auffällt, ist das sehr dünne Versorgungsnetz auf den Autobahnen. Nicht wie bei den Saudis, wo ich alle 15 Kilometer kühles Wasser zapfen konnte. Nichts, nicht mal einen Kaffee gibt es hier. Die Landschaft entschädigt jedoch. Kleine Bäume und Buschwerk, viele, viele Wadis und im Hintergrund die Bergkette, die sich noch bis Muscat hinziehen soll. Oman gefällt mir jetzt schon. Dann finde ich doch noch eine Raststätte die alles zu bieten hat, vom Glauben, den Glauben an den Sprit und ich glaub es gibt auch Kaffee. Ach genieße die Tasse und studiere die Karte. Wie? Nicht weit von hier ist ein Campingplatz eingezeichnet. Das will ich mir anschauen. Also biege ich links ab, bis es nur noch am Strand weitergeht. Ach herrlich, das werde ich vermissen, direkt am Strand die Nacht vergrunzen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate, ich werde ein so ganz anderes Arabien kennenlernen. Mit dem Burj Khalifa in Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt mit 823m, das muss man sich mal vorstellen.

Die andere Superlative war die Dubai Mall, die größte Mall der Welt. Über 1200 Geschäfte,120 Restaurants, olympische Eislaufbahn, Aquarium mit 30000 Fischen, Wasserfall und vielen Themenbereichen. Mal ehrlich, das braucht kein Mann 🙂
Weiterlesen „BLOG 13: VAE, das so ganz andere Arabien“Wenn aus völlig Unbekanntem irgendwie Vertrautes wird, dann ist man angekommen. So ist es mir gegangen, im Königreich Saudi Arabien. Die Umstände haben das Erlebte zu dem gemacht, was ich ab jetzt immer mit Saudi Arabien in Verbindung bringen werde. Scheinbar grenzenlose Gastfreundschaft, ehrliche Gastfreundschaft, das Gefühl absolut sicher und Willkommen zu sein, überall einen Platz für die Nacht zu finden (außer Riad). Wenn Tage nicht laufen wie geplant, weil dich irgendwer auf der Straße anhält, Arbeit Arbeit sein läßt und dich für einen ganzen Tag in sein Leben holt, dann bist du in Saudi Arabien.
