BLOG 13: VAE, das so ganz andere Arabien

Die Vereinigten Arabischen Emirate, ich werde ein so ganz anderes Arabien kennenlernen. Mit dem Burj Khalifa in Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt mit 823m, das muss man sich mal vorstellen.

Die andere Superlative war die Dubai Mall, die größte Mall der Welt. Über 1200 Geschäfte,120 Restaurants, olympische Eislaufbahn, Aquarium mit 30000 Fischen, Wasserfall und vielen Themenbereichen. Mal ehrlich, das braucht kein Mann 🙂

Die Architektur des Louvre und diese Moscheen, der Hammer.

So könnte ich leben 🙂

Es ist wieder wunderbar sauber, die Leute bewegungsbegeistert, zumindest die ich an meinem Stellplatz getroffen habe. Also alles in allem ein starkes Kontrastprogramm zu Saudi Arabien – aber das ist halt die große Vielfalt dieser Halbinsel.

Die Saudis lieben das Leben in der Wüste, sind immer draußen wenn es paßt. Mit 4×4 und Zelt aus Ziegen- oder Dromedarhaar. Das kann ich bei den Emiraties nicht so beobachten. Es wird geangelt am Beach, abends oder morgens, aber nicht so lange verweilt.

SIM Karte und das ich nicht auf die Sir Bari Island konnte haben mich zu Anfang genervt, aber das gehört dazu. Das bringt mich zu dem Gedanken wie abhängig man mittlerweile von den Möglichkeiten des Internets ist. Wir brauchen Maps um den Weg zu finden, einen Translater um uns zu unterhalten, den Währungsrechner um nicht im Kopf rechnen zu müssen. Machen sie uns das Leben einfacher oder begeben wir uns immer Stärker in die Fänge von Google und Co? Die Wahrheit liegt dazwischen, wieder mal. Die Dame aus dem Handy ist scheinbar schon überall gewesen, kennt sich, ob ich nun tanken will, oder nur einen Kaffee brauche. Sie weiß einfach alles. Nur mit den Distanzen hat sie so ihre Probleme, da geraten wir schon mal verbal stark aneinander. Sie macht aber weiter als hätte ich nicht gesagt, das bringt mich noch mehr auf die Palme.  Das mobile Endgerät ersetzt auch immer weiter Kamera und Co, ist ja auch unglaublich praktisch. Für die grobe Routenplanung hab ich immer noch den Lonley Planet verwendet – old school eben, lässt sich mittlerweile auch nicht mehr verbergen. Aber ich drifte ab.

Punkt 2 der in der VAE aufgefallen ist, dass Servicenetz auf den Hauptverbindungsstraßen ist deutlich gröber ausgelegt als in Saudi Arabien. Da musste ich selbst Kaffee kochen unterwegs. Der Liter Diesel kostet ca 1€, die sonstigen Lebenskosten entsprechen deutschen Verhältnissen. Die günstigen Länder sind aber nicht mehr weit.

Das Interesse an meiner Person und dem Henry ist aber ungebrochen. Die Hälfte der Speditionen um nach Malaysia zu kommen hab ich als Tip von Passanten bekommen. Tolle Erlebnisse rundum.

Dann gibt es den Punkt westlich vs „klassisch arabisch“. Die VAE sind geprägt von indischem Einfluss. Die Küche ist allgegenwärtig. Die Kleidung und das Verhalten unterscheiden sich nicht von Europa. Jeder nach seinem Gusto. Händchenhaltende Paare in der Öffentlichkeit, warum denn nicht, wir sind in den VAE. Die Anzahl westlicher Touristen in den Zentren Abu Dhabi und Dubai hat sprunghaft zugenommen. Das liegt sicher auch an der Jahreszeit. Die Monate Dezember und Januar sind optimal für diese Region. Im Sommer hält man es nur in den Malls aus, ist das Grund für ihre Größe?

Große Autos, große Straßen und riesige Gebäude, wo Geld ist scheint es auch zu bleiben. Das Fahrverhalten hat sich im Risikograd abgeschwächt. Nach Nohl ist ein Arbeitsausfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit aber immer noch wahrscheinlich. Ach ja Autos, Straßen, Parkgebühren und Henry. Unterpunkt 1, bei 2,30m ist noch ober Schluss in den Parkhäusern, entweder gibt der Henry oder das Parkhaus nach, vermutlich 1. Unterpunkt 2, Parkplatzgebühren werden wie in allen Ländern mit modernem Straßensystem über eine App bezahlt. Wie schon in Israel, kann ich ein deutsches Kennzeichen nicht in der App hinterlegen – A-Karte! Ich habe mich dann bei meinen Downtown Besuchen immer unter einer normalerweise kostenpflichtigen Brücke aufgehalten. Den ganzen Tag ohne Strafe. Die Kontrolleure kennen doch die Problematik mit deutschen Autos auf den VAE Straßen, oder nicht?! Gleiches gilt für den Corniche Bereiche (Sackgasse am Strand) an denen ich übernachtet habe. Zwischen 2 und 5 Uhr morgens normalerweise frei zu halten. Einmal kam die Polizei früh morgens vorbei. Aber statt mich auf die Bahn zu schicken, mussten wir für Fotos herhalten – cool!

Raus aus Dubai mit dem erledigten Shipping nach Malaysia für Henry und für mich die Flugmaschine nach Sri Lanka. Eine Last weniger, die mich viele Stunden der Orga gekostet haben.

Also Dubai rechts raus Richtung Oman. Das ist es wieder, das Bild aus Wüsten, Steinen und Felsen. Sie begleiten mich wieder. Ich freue mich auf das Finale im zweiten Reiseabschnitt – Oman.   

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